Geschichte

Erfurt zählt zu den ältesten Städten Deutschlands und ist die Landeshauptstadt Thüringens. Am 3.10.1990 löste Erfurt, die bis dahin amtierende Landeshauptstadt Weimar ab. Insgesamt hat Erfurt eine Fläche von 258 km und eine Einwohnerzahl von 200 Tsd.. Da Erfurt im Thüringer Becken gelegen ist, hat es gute Voraussetzungen um Hauptwitschatfs- und verkehrsknotenpunkt Deutschlands zu werden. Nicht nur die Lage sondern auch der Fakt das Erfurt einen Flughafen hat sind begünstigende Faktoren.

Erfurt war und ist Zentrum des Gartenbaus, insbesondere der Blumen- und Samenzucht.
Hier wurden riesige Pressen in der wohl größten Firma Erfurts, in UMFORMTECHNIK ERFURT, hergestellt und weltweit verkauft. Aber auch Chipherstellung, Büromaschinenherstellung, elektrotechnische Industrie, Bekleidungsindustrie und die Genuß- und Nahrungsmittelindustrie sind die wichtige Industriezweige dieser einzigartigen Region.

Zur Entstehung der Stadt und der Bedeutung ihres Namens:
Erfurt wurde das erste Mal im Jahre 742 urkundlich in einem Schreiben des Missionserzbischofs Bonifatius an den Papst Zacharias II erwähnt. Der Grund dieses Schreibens war die Bestätigung drei neuer Bischofssitze. Der dritte dieser Sitze befinde sich in einem Ort, welcher Erphesfurt heiße.
Von diesem Namen wurde der heutige Stadtname Erfurt abgeleitet. Aber was bedeutet Erphesfurt eigentlich. Nun ja, "Furt" bedeutet soviel wie das der Fluß an einer oder mehreren Furten durch einen Fluß lag.
Bei dem Fluß handelt es sich um die heutige Gera, die seinerzeit vermutlich Erph, Erphesa oder Erpha, "braunes Wasser" hieß.
Bereits 1379 wurde in Erfurt eine Universität gegründet. Im 18. Jahrhundert wurde mit dem erwerbsgerichteten Gartenbau begonnen.

Das Aussehen der Stadt wird geprägt durch den Dom und die Severikirche auf dem Domhügel.
1154 wurde begonnen mit dem Bau des Doms und im 14.-15. Jahrhundert wurde er aus- und umgebaut. Der Dom ist eines der Kunstwerke, welches in jedem Menschen eine gewisse Begeisterung hervorruft. Die prächtige Hallenkirche mit dreieckiger Portalvorhalle und breiter Freitreppe besitzt eine reiche Innenausstattung und bedeutende Kunstwerke und Plastiken, wie gotische Glasgemälde, die Leuchterfigur "Wolfram" und der Domschatz.

Die Severikirche wurde im 13.-14. Jahrhundert gebaut, ist eine fünfschiffige gotische Hallenkirche mit reicher Ausstattung.
Erfurt verfügt über viele Kirchen wie zum Beispiel die Prediger- oder Dominikanerkirche, die Augustinerkirche, die Romanische Schottenkirche und die Gotische Kaufmannskirche.
Natürlich sind der Dom und die Severikirche nicht die einzigen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt

Weitere das Stadtbild prägende Bauwerke sind:

  • Der Anger; 1196 erstmals erwähnte Straße mit prächtigen Bürgerhäusern
  • Das Rathaus
  • Die Krämerbrücke 

Die mit Fachwerkhäusern bebaute Brücke verläuft über die Gera und ist die einzige erhaltene Brückenkonstruktion dieser Art nördlich der Alpen.

In Erfurt gibt es viele kulturelle Einrichtungen, wie zum Beispiel das Angermuseum
Neben dem Angermuseum gibt es auch einige andere Museen, außerdem befindet sich hier die Gedenkstätte "Erfurter Parteitag 1891".

Natürlich ist auch für die Freizeitgestaltung gesorgt. Zum einen durch den Zoopark und zum anderen durch die ega. Aber es gibt weitaus mehr Möglichkeiten in Erfurt, um seine Freizeit zu gestalten.

Zurück zur ega. Dort veranstaltet Erfurt jedes Jahr verschiedene Feste für seine Einwohner. Aber nicht nur für diese, sondern für alle Thüringer ist die ega immer wieder ein Magnet. Auf der Anlage der "Cyriaksburg" befinden sich zahlreiche Bauwerke, welche für die 1. Internationale Gartenbauausstellung im Jahre 1961 erbaut wurden. Heute werden Sie als Ausweichvariante bei Festen genutzt, oder auch für Ausstellungen und kleinere Messen die regelmäßig auf dem Gelände der ega stattfinden. Oberhalb der ega, getrennt durch das Gebäude des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), ist das neue Messegelände endstanden, in welchem größere Ausstellungen und Konzerte nahmhafter Künstler stadtfinden.